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Entwässerung   Stützmauer bauen

Wasserführung

Wasserführung

stützmauer mit Drän

Stützmauer mit Drän

Gestaltung am Wasser

Gestaltung am Wasser

Gestaltung am Wasser

Die Konstruktion der meisten Stützmauern ist darauf ausgelegt, den bewehrten Bereich relativ trocken zu halten. Um dies zu erreichen, muss die Bodenfeuchte vor Ort relativ niedrig sein, damit die gewünschte Verdichtung erreicht wird.

Fachingenieure verfügen über umfangreiche Kenntnisse. Sie sagen Ihnen, wie das Wasser fließt und wie es am besten behandelt wird. Dabei werden mögliche örtliche Wasserquellen berücksichtigt.

Allan Block Stützmauern sind im Detail so konzipiert, dass die Mauer und das bewehrte Erdreich nicht übermäßig durchfeuchtet werden. Die Basisausführung sieht bei Stützmauern über 1,2 m Höhe oder oberhalb liegenden Hängen eine Entwässerung am Fuß der Konstruktion vor. Bei einer Geogitterbewehrung ist zudem eine obenliegende Entwässerung eingeplant. In allen Fällen sind die Hohlkammern der Blöcke und ein mindestens 30 cm breiter Bereich dahinter mit Schotter zu verfüllen. Alle Maßnahmen schützen die Konstruktion zum Beispiel bei Starkregenereignissen, sind jedoch nicht für die Primärentwässerung bestimmt. Weitere Details zu diesem Thema erhalten Sie in den Ausführungsplänen und im AB Spec Book.

Typische Entwässerung

Dränrohre müssen frei nach außen geführt oder an die Kanalisation angeschlossen werden.

Alle Dränrohre sind vor Verstopfungen durch Feinmaterial zu schützen. Achten Sie auf entsprechende Entwässerungsdetails in Ihren Ausführungsplänen.


Planieren

Bei der Planung muss der gesamte Konstruktionsbereich daraufhin untersucht werden, ob Wasser hineinlaufen kann. Darauf ist auch beim Planieren zu achten. Erkundigen Sie sich beim zuständigen Planer/Ingenieur nach geeigneten Maßnahmen.

Grundwasser

Dränageschacht
Dränschicht
Freier Abfluss

Grundwasser bezeichnet das im Boden auftretende Wasser. Quellen sind versickerndes Oberflächenwasser sowie schwankende Grundwasserspiegel und durchlässige Böden. Es muss verhindert werden, dass Grundwasser mit der Stützmauer und dem bewehrten Bereich dahinter in Kontakt kommt.

Konstruktionsdetails gegen den Eintritt von Wasser in den Stützmauerbereich sollten in den Ausführungsplänen vermerkt sein. Verwenden Sie Abdichtungsfolien, um das Einsickern von Grundwasser in den bewehrten Bereich zu verhindern. Falls bereits Grundwasser eingedrungen sein sollte, vergewissern Sie sich bei den Planern, ob diese Bedingungen tragbar sind.

Bei undurchlässigen Böden müssen besondere Maßnahmen getroffen werden.

Unten- oder obenliegende Abflussrohre müssen alle 15 m nach außen geführt werden. Dabei können die Drainrohre an die Kanalisation angeschlossen werden. Oder das Wasser wird zu einer tieferliegenden Stelle abgeleitet. Weitere Details finden sich in den Ausführungsplänen.

Wenn das abfließende Wasser zu einer tieferen Stelle abgeleitet wird, ist es wichtig, dass alle Entwässerungsstellen während der Bauphase deutlich gekennzeichnet sind. Nach der Fertigstellung ist sicherzustellen, dass die Drainrohre nicht beschädigt wurden oder verstopft sind. Tiergitter und Betonrand sind vorteilhaft - das Wasser kann abfließen und die Ausgänge bleiben frei von Abfall. Falls die Details nicht vorgesehen sind, sprechen Sie Ihren Planer darauf an.

Starke Wasserquellen

Überprüfen Sie vor Baubeginn mit Ihrem Planer oder Bauunternehmer alle Details der Entwässerung auf mögliche, hohe Wasserkonzentrationen.

Informieren Sie sich über: